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Der
erste Bericht über die tödliche Seuche war eher unscheinbar: Vor
25 Jahren, am 5. Juni 1981, beschrieb die US-Gesundheitsbehörde CDC
in Atlanta in seinem wöchentlichen Bulletin ein bis dahin
unbekanntes Leiden. Fünf homosexuelle Männer aus dem Raum Los
Angeles waren an einer rätselhaften Immunschwäche erkrankt: Aids.
Seit diesem Tag sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) mehr als 25 Millionen Menschen an dem «Acquired Immune
Deficiency Syndrome» gestorben. Rund 40 Millionen sind heute mit
dem Erreger HIV infiziert. Aids
(Aquired
Immune Deficiency Syndrom)
das heißt erwobenes Immundefekt Syndrom, ist das letzte Stadium
einer Chronischen Infektion mit dem HIV
Virus, das zu häufigen Infektionskrankheiten
und Tumoren führt, bis zum Ausbruch können u. U. Jahre bis
Jahrzehnte vergehen. Das Hi-Virus sucht sich gerade die Zellen aus,
die für unsere Abwehr besonders wichtig sind. Dort
programmiert es den Zellkern der
Wirtszelle so, um nur noch neue Viren zu produzieren, bis das der
Zellkern abstirbt. Die neu gebildeten Viren befallen dann neue
Abwehrzellen. Dadurch wird unser Immunsystem nach und nach geschwächt,
so das eindringende Krankheitskeime sich rasch vermehren. Dann kommt
es zum völligem Zusammenbruch
unserer Immunabwehr, opportunistischen Krankheiten, wie bestimmte
Krebsarten, können sich ungehindert entwickeln und verbreiten. Dies
führt nach kurzer Zeit zum völligen Versagen der Immunabwehr und
schließlich zum Tode des Patienten. Hat man sich angesteckt, so
kann die Inkubationszeit von einer Woche bis drei Wochen liegen. Die
ersten unspezifischen Anzeichen, bei einigen Patienten, sind grippeähnliche
Erkrankungen, Hautausschlag, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellungen,
Fieber, Muskel und Gelenkschmerzen, Durchfall, Erbrechen und
Kopfschmerzen. Danach kann ein jahrelanges relativ stabiles,
beschwerdefreies Stadium folgen, wobei sich die Viren vermehren und
sich im Blut Antikörper nachweisen lassen. Der Infizierte kann in
dieser Zeit das HIV Virus an andere weitergeben. Erste Anzeichen,
das die Abwehr des Infizierten bereits drastisch gesunken ist, sind
vermehrte Pilzinfektionen, Durchfälle, Gewichtsverlust,
geschwollene Lymphknoten und Fieber. Spätestens dann, sollte man
eine antiviralen Therapie beginnen! Das Krankheitsbild AIDS ist das
letzte Stadium der Infektion. Unter anderem können folgende
Erkrankungen die auch von opportunistischen Erregern verursacht
werden, auftreten: ausgedehnter Befall von Pilzen im Mund
Speiseröhre, Magen, Luftröhre, Blut usw., schwere
Formen der Lungenentzündung, die schwierig zu behandeln sind (z.B.
Pneumocystis), Tuberkulose, Infektionen
mit dem Herpes und/oder dem Cytomegalievirus, bedrohliche
Durchfallerkrankungen, übermäßig starker Gewichtsverlust /
Fettumerteilungsstörungen, einige Krebsformen, Infektionen
mit dem Toxoplasmose Erregen, Erkrankungen
der Nervensystems wie z.B. Meningitis, und Herzerhrankungen. |
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Ernährungsgewohnheiten
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Empfohlen
wird, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Mehr als bei den
sogenannten Gesunden Menschen, ist es bei uns HIV/AIDS Patienten überaus
wichtig sich gesund, fettarm, vitaminreich mit Gemüse, Obst, und
vielen Ballaststoffen zu ernähren. Appetitlosigkeit und vorzeitiges
Sättigungsgefühl sowie Übelkeit und Erbrechen können bei der HIV
Infektion als Folge von der medikamentösen Behandlung auftreten,
auch das Virus als solches kann die gleichen Beschwerden
verursachen. Lass dich nicht dadurch deprimieren, jetzt heißt es,
raus aus dem Teufelskreis. Versuche es mit häufigeren, kleineren
Mahlzeiten, überfordere dich nicht mit riesigen Portionen,
dekoriere deine Mahlzeiten mit farbigen Akzenten wie z.B.
Petersilie, Tomaten, Möhren usw.. Die Augen essen mit. Essen in
Gesellschaft ist unwahrscheinlich appetitfördernd und hat mir schon
oft geholfen. Starke Essensgerüche, lange vor den Mahlzeiten
solltest du vermeiden, beim kochen lüften, lasse keine Angst vor
dem Essen aufkommen! Versuch es mit einem kleinen Aperitif in Form
eines alkoholischen Getränks, dieses regt die Magentätigkeit an.
Doch sei vorsichtig, spreche mit deinem Arzt darüber, wegen den
Wechselwirkungen mit allen Medikamenten.
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Drogen
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Nikotin,
Alkohol, weiteren Drogen und Stress wirken sich
Immunsuppressiv auf das Abwehrsystem aus. Heroin und Kokain, und
andere Mode-Drogen haben die gleiche Negative Wirkung. Methadon,
das als Substitution an Drogenabhängige verabreicht wird, kann eine
Infektion mit dem HIV Virus fördern. Unbedingt engmaschige
Kontrolluntersuchungen vornehmen lassen um Veränderungen der
Viruslast und CD4 Zellzahl zu erkennen!
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Positive
Einstellung
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Die
mentale Einstellung zur Krankheit ist überaus wichtig. Studien
haben gezeigt, das Lebensbejahende, positiv zum Leben eingestellte
Patienten hilfreicher und unterstützender bei der Bekämpfung des
HiV Virus sind. Das ist, und hier spreche ich aus eigener Erfahrung,
mit Sicherheit nicht immer einfach, aber unumgänglich
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Sport
und HIV
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Sport
mit HIV/AIDS ist durchaus anzuraten und wichtig, nur bitte, überfordere
und verausgabe dich nicht, dein Körper hat viel zu tun mit der
Abwehr von den verschiedensten Krankheitskeimen. Was nicht mehr
geht, geht nicht mehr, finde dich damit ab überfordere dein System
nicht.
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Depressionen
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Wir
tauschen im Verlauf unseres Lebens Unwissenheit gegen innere Wahrnehmung
und uralte Weisheit. Es scheint zwar übertrieben, die
schmerzlichen Lebenserfahrungen unserer Weiterentwicklung zu
zuschreiben, aber woher kommen sonst die großen und kleinen Ängste des
täglichem Lebens, wenn nicht vom
Zustand der Unwissenheit, in dem unser Geist sich befindet?
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Keine
Altersgruppe ist immun gegen dieses Problem. In seinem weiteren
Verlauf können sich ernsthafte Konsequenzen ergeben, die bis zu
Selbstmordabsichten oder Selbsttötung reichen. Warum entstehen
Gedanken an Selbstmord? Der Grund ist meiner Meinung, das das
Ego-Selbst die Menschen zu Gefangenen ihrer Gewohnheiten,
Hoffnungen, Ambitionen und Ängste gemacht hat. Sie sind Gefangene
ihrer Vorurteile, Begierden, Neigungen und Hoffnungen. Der Mensch
strebt, arbeitet und plant innerhalb dieser engen Grenzen, um Glück,
Freiheit und Sicherheit zu erlangen. Doch das alles entzieht sich
ihm, weil die Gitter seines Gefängnisses die Anordnung des
Ego-Selbst sind, mit der er sich fälschlicherweise identifiziert.
Das große Problem eines an Depression erkrankten Menschen ist, das
der emotionale Schmerz der Depression manchmal so intensiv
werden kann, das ein echter psychiatrischer Notfall entsteht, bei
diesen Patienten ist das Selbstmordrisiko besonders hoch. Bei der
Seelischen Depression gibt es eine große Hoffnungslosigkeit, die
der Betroffene für einen Dauerzustand hält. Er ist überzeugt, das
sich das Leben von Grund auf verändert hat und nie wieder so wie
vorher sein wird. Sein Verhalten ist im allgemeinen introvertiert,
oft unterbrochen von Anfällen mit Beschimpfungen und Aggression. Äußerlich
wahrnehmbare Anzeichen sind reduziertes Interesse am Essen und den
dadurch entstandenen Gewichtsverlust, Schlafstörungen vollkommendes
Desinteresse an Beruf und Gesellschaftlichem Lebens, an Zukunftsplänen
und Verlust des Selbstwertgefühls. Oft zieht sich der Betroffene
ganz zurück und verschläft den größten Teil seiner Zeit. Ein
weiteres Problem, dem sich der Seelisch Kranke Patient gegenübersieht,
ist die unbegründete Angst, die ihn periodisch überkommt. Diese
Angst wirkt nicht nur völlig demoralisierend auf ihn, sondern trägt
auch sehr zur Selbstmordgefahr bei. Sie entsteht, einfach gesagt,
durch die Unfähigkeit, zu begreifen was mit ihm geschieht. Angst,
die Emotion, die unsere Phantasie am stärksten beschäftigt, läßt
den Gedanken an drohenden Wahnsinn, an Besessenheit vom Bösen
und/oder an Gehirnschäden entstehen. Depressionen schränken die
Lebensqualität erheblich ein, erscheinen als unerträglich, was bei
ca. 11.000 Menschen (diese Zahl bezieht sich nicht nur auf HIV
bedingte Suizide) alleine in Deutschland, zu Selbstmord im letzten
Jahr geführt hat. Menschen mit HIV stehen unter einer besonderen
psychischen Belastung weil, sie schneller in eine Krisensituation
geraten und daher anfälliger für eine Depression sind. Die
Auslöser können verschiedene Ursachen haben, wie z.B.: Plötzliche
Krankheitsschübe, Verschlechterung der Laborwerte, Tod von Angehörigen
und Freunden, Positiver AIDS Test, nicht mehr arbeitsfähig sein.
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Behandlung
von Depressionen
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Stellst
du, oder dein Umfeld fest, das du dich in dieser Hinsicht änderst,
solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen von
Neurologen, Psychiatern oder Psychotherapeuten. Depressionen lassen
sich auch mit Medikamenten behandeln, die in die Signalübertragung
im Gehirn eingreifen, die stimmungsaufhellende Wirkung setzt aber
erst ein nach 10 bis 21 Tagen. Die Behandlung dauert in der Regel
einige Monate. Die Nebenwirkungen können Übelkeit, Schlafstörungen,
Mundtrockenheit usw. hervorrufen. Vor der Medikation mit
Antidepressiva, sollten etwaige Wechselwirkungen mit deiner
antiviralen Therapie abgewogen werden. Auf keinen Fall solltest du
Hypericinhaltige (Johanniskraut) stimmungsaufhellende Naturpräparate
einnehmen, die sich mit der antiviralen Therapie nicht vertragen.
Wenn herkömmliche Therapien nicht anschlagen, solltest du deinen
Arzt einmal auf die relativ neue aber vielversprechende EKT (elektro-krampf-therapie)
ansprechen. Der Behandlungserfolg mit EKT soll bei 50-65% liegen.
Erstmals in Deutschland behandeln Bonner Uni Ärzte für Psychiatrie
und Psychotherapie einige schwerere Depressionen mit der Stimulation
des Vagusnerves. Der Vagusnerv ist Teil des vegetativen
Nervensystems, das unter anderem auch Herzfrequenz und Blutdruck
steuert. Bei dieser Behandlung wird der Nerv in regelmäßigen Abständen
über Elektroden gereizt. Zuvor wird dem Patienten ein Taschenuhr
großer Schrittmacher implantiert, von dem eine Leitung zum
Vagusnerv im Halsbereich gelegt wird. Die Impulse werden über den
Nerv ins Gehirn geleitet und beeinflussen dort die Aktivität von
Hirnarealen, die an einer Entstehung von Depressionen beteiligt
sind. Dieses Verfahren gilt als risikoarm und gut verträglich.
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Hintergrundinformationen
zu Depressionen
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In
Deutschland leiden aktuell vier Millionen Menschen an einer
behandlungsbedürftigen Depression. Nur ein Drittel der Betroffenen
sucht medizinische Hilfe, nur 10% von ihnen erhalten eine
ausreichende Behandlung! Unbehandelte Depressionen sind eine der
Hauptursachen von Sueziden: 15% der Patienten, die an einer
Depression erkrankt sind, nehmen sich das Leben. 40% Selbstmorde
werden von Menschen über 60 Jahre verübt. Die Mehrzahl davon sind
Männer.Die Broschüre "Depression-ein Ratgeber" kostet 3
Euro und kann bestellt werden beim Forum für seelische Gesundheit,
Untere Zahlbacher Straße8, 55131 Mainz, |
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Der
Schmerz
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Die
häufigsten Beschwerden von Menschen mit HiV oder Aids sind
Schmerzen, die jedoch nicht direkt mit dem Virus in Verbindung zu
bringen sind, sondern sie werden verursacht durch Folgeerkrankungen
und durch unerwünschte Nebenwirkungen der antiviralen Therapie.
Schmerzen haben eine überaus wichtige Funktion, sie geben Hinweis
auf Art und Ort der Erkrankung. Jedoch, hält der Schmerzzustand längere
Zeit an, wird ignoriert und nichtbehandelt, so kann sich der
Schmerz in unser Schmerzgedächniss einprägen, wird chronisch und
folglich schwieriger zu behandeln.
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Schmerzbehandlung
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Cannabisprodukte
werden seit einiger Zeit auch in Deutschland unter dem Namen Marinol
und Dronabinol u.ä. verabreicht, das gegen Schmerzen, Kachexie,
musculäre Krämpfe, Spastiken und unter Umständen gegen
Depressionen verabreicht wird. Diese erhält man natürlich nur auf
Rezept, sie werden in Form von Hartgelatinekapseln zum Einnehmen
oder alkoholischen Lösungen zur Inhalation verabreicht. Die Methode
der Inhalation hat den Vorteil, das die Wirkung schneller einsetzt
und somit die Dosis reduziert werden kann. Die angenehme
Nebenwirkung von cannabisbasierenden Medikamenten ist der sich
einstellende Appetit, der bei vielen HIV Patienten sehr eingeschränkt
ist. Gleiches wendet man seit einiger Zeit auch in der
Krebsbehandlung an. Zur weiteren Schmerzbehandlung werden
zunehmend auch Opiate, Morphine in Form von Tabletten,
Tropfen, Pflastern oder bei sehr starken Schmerzen, als Depot
angewendet. Auch Antieepileptika können bei bestimmten Schmerzzuständen
eingesetzt werden. Hier noch einige anästhetisch wirkende Mittel
zum äußerlichem Auftragen, aber Achtung, einige dieser Mittel können
Hautirritationen verursachen:
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| Diclofenac |
Voltaren
entzündungshemmend schmerzlindernd |
Caspsaicin |
Wirkstoff
der Chili - Pfefferschote zur Schmerzbetäubung |
| Lidocaion |
z.B.
Xylocain Creme zur Schmerzbetäubung |
Aspirin |
Gel
/ Basiscreme wirkt schmerzlindernd |
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Alternative
Schmerzbehandlung
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Ich
habe mit der Elektrostimulation, genannt TEENS, sehr gute, lindernde
Ergebnisse erzielt und konnte die Menge der einzunehmenden
Schmerzmittel, nach Rücksprache mit meinem Arzt etwas reduzieren.
Darüber hinaus bietet die homöopathische Medizin weitere
Behandlungsmöglichkeiten, auch die Akupunktur ist eine weitere
Alternative, Linderung von Schmerzen zu erzielen. Bei der
Behandlung mit einem Elektrostimulationsgerät, welches auch bei
einer Diabetischen Polyneuropathie eingesetzt wird, tritt eine
Schmerzlinderung ein. Die Durchblutung bessert sich. Durchblutungsstörungen
werden zunehmend für die Entstehung der Polyneuropathie
verantwortlich gemacht und viele HiV Positive und bereits an Aids
erkrankte leiden an dieser sehr schmerzhaften Nebenwirkung einiger
antiviralen Aids Medikamenten und den Folgen der HiV Infektion.
Meine Erfahrungen mit dem TEENS Gerät sind durchaus positiv, es ermöglichte
mir eine Reduzierung der einzunehmenden Schmerzmittel. Teens ist
Nebenwirkungsfrei, easy anzuwenden und wird noch von den
Krankenkassen bezahlt (wahrscheinlich nur noch bis zum 1.1.04)Der
Kaufpreis liegt bei ca. 30 Euro. Ich kann die Anwendung nur
empfehlen.
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Wenn
die Leiden uns von unseren Freunden ablenken, lenken uns nicht
unsere Freunde von unseren Leiden ab? Der geringste Gegenstand der
auf unsere Sinne wirkt, vermag uns die verzehrenden Gedanken an den
Ehrgeiz zu nehmen. Man müsste die Menschen von dem Glück überzeugen,
das sie nicht kennen, selbst wenn sie es genießen. Diejenigen, die
auf Grund ihrer Lage keine notwendige Beschäftigung haben, sollten
versuchen sich welche zu verschaffen. Die Passendste, für gebildete
Leute, die Lektuere, nimmt uns einige Stunden, die uns in der Leere
des Tages unerträglich wären und kann die erfüllten Stunden zu köstlichen
gestalten Ch.Montesquieu
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Mundhygiene
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Bei
Abwehrgeschwächten Personen wird empfohlen, mit einem Spiegel
regelmäßig die Mundhöhle auf Veränderungen zu überprüfen.
Dabei steckt man seine Zunge heraus, bewegt sie von links nach
rechts, oben und nach unten. Zeigen sich weiße, nicht abwischbare
Erhebungen so spricht man von der Oralen Haarleukophatie, die
allerdings relativ harmlos sind. Problematischer ist weißer,
abwischbarer Belag, der auf eine Pilzerkrankung hinweist (Candidiasis).
Diese muss unbedingt vom Arzt behandelt werden. Auch das Zahnfleisch
kann durch Bakterien befallen werden, man nennt diese
Nekrotisierender Ginivitis/Paradontitis (ANUNG). Die Entzündung des
Zahnfleisches macht sich durch Rückgang des selbigen, Mundgeruch
und u.Umständen durch Schmerzen bemerkbar. Auch in diesem Fall ist
ein Arztbesuch unbedingt anzuraten!
Viruserkrankungen wie Herpes und das Humane Pappilomvirus (Condylome)
treten auch im Mundraum/Genitalien auf. Sie machen sich durch
bläschen/warzenförmige,
meist schmerzlose Veränderung bemerkbar. Sie breiten sich rasch im
Mund/Genitalien aus. Um größere Beschwerden zu vermeiden, den Arzt
schnellstens aufsuchen.
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Bekämpfung
von Soor (Candida) Pilzen
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Bei
Immungeschwächten Menschen und nicht nur bei Aids Kranken, treten
sehr häufig Pilze im Mund, Rachen, Genitalien, Blut, Urin und im
Magen auf. Dagegen stehen einige antimykotische Medikamente zu Verfügung.
Bei leichtem Soorbefall im Mund/Rachenraum hat sich bei mir
Moronalsuspension erfolgreich gezeigt. Bei schwererem Soorbefall
werden Difflucan, Nizoral, Sempera oder Nystatin eingesetzt.
Difflucan wird in Kapseln und bei sehr starkem Befall als Infusion
verabreicht. Alternativ, aber nur bei leichtem Pilzbefall zeigte
sich bei mir, das ich mit Teebaumoel eine antimykotische /
antibakterielle Wirkung erzielen kann. Teebaumoel benutze ich regelmäßig
beim Zähneputzen (ein bis zwei Tropfen auf die Zahnbürste). Es löst
bei einigen eine Allergie aus, also vorsichtig, erst testen! Es ist
ratsam, auf Süßigkeiten und stärkehaltige Lebensmittel zu
verzichten, denn der Candida Pilz ernährt sich von ihnen.
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Zahngesundheit
bei HIV
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Als
HIV Patient solltest du auf deine Mundhygiene besonders achten, denn
der Mund ist die Einganspforte für alle möglichen
Krankheitserreger. Der regelmäßige Gang, vorgeschlagen wird alle
viertel Jahr, zum Zahnarzt, ist unabdinglich. Mindestens zweimal täglich
die Zähne putzen und Zahnseide benutzen, um auch die verborgenen
Stellen, die die Zahnbürste nicht erreicht, zu reinigen. Darüber
hinaus werden spezielle Bürstchen angeboten um die Zahnzwischenräume
zu erreichen. Abraten will ich vor zu häufigem Anwenden von
antiseptischen Lösungen, wie zum Beispiel Hexaoral, da diese Mittel
bei sehr häufiger Anwendung die Mundflora negativ beeinflussen,
Verfärbungen hervorrufen können, schädigen und oder gar dauerhaft
zerstören können. Achte darauf, keine zu harte Zahnbürste zu benützen,
die kann dein Zahnfleisch zusätzlich schädigen, eine mittelharte
Zahnbürste wurde mir von meinem Zahnarzt empfohlen. Über die
Putztechnik brauche ich wohl nicht viel zu sagen, außer mit
kreisender Bewegung ohne zu großen Druck auszuüben die Zähne
reinigen. Einmal in der Woche, kurz vor dem zu Bett gehen putze ich
mir meine Zähne noch zusätzlich mit ELMEX Gelee zur
Kariesprophylaxe, Remineralisierung und zur Stärkung meines
Zahnfleisches
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Die
auf diesen Seiten aufgezählten Ratschläge können, müssen aber
nicht für jeden HIV/AIDS Kranken anwendbar sein, sie beruhen auf
meinem individuellen Zustand / Erfahrung und sind nur, und das
erscheint mir sehr wichtig zu betonen, mit Zustimmung des
behandelnden Arztes anzuwenden.
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Warum
Vitamine?
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Vitamine
zählen zu den Mikronährstoffen. Sie schützen den Körper und sind
notwendig für den Stoffwechsel. Von den meisten Vitaminen benötigen
wir täglich nur eine geringe Menge (1mg-1/1000 Gramm) bei anderen
eine noch geringere Menge. Der Vitaminbedarf von HiV Positiven und
Personen mit Aids ist mitunter erhöht. Vitaminpräparate können
zusätzlich eingenommen werden um den erhöhten Bedarf decken zu können.
Eine angemessene Zufuhr von sämtlichen Vitaminen und Mineralstoffen
ist für den Stoffwechsel unabdingbar. Ein zuviel, wie auch zuwenig
an Vitaminen kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Jedes
Vitamin (Lebensamine) hat seinen eigenen Wirkungsbereich und ist
nicht durch ein andres Vitamin ersetzbar. Vitamine ergänzen sich in
ihrer Wirkung. Für den richtigen und ungestörten Ablauf der
komplizierten intermediären Stoffwechselprozesse ist das
Vorhandensein aller Vitamine (u. Vitalstoffe) nötig! Vitaminpräparate
sind kein Ersatz für die richtige Ernährung, denn wir haben heute
sichere Erkenntnisse und Beweise, das es unentbehrliche Vitalstoffe
gibt, die noch nicht entdeckt bzw. noch nicht isoliert hergestellt
werden können.
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Wasserlösliche
Vitamine
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Die
Wasserlöslichen Vitamine sind in Lebensmitteln enthalten, die
"wäßrig" sind, also in rohem Gemüse und rohem Obst.
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Fettlösliche
Vitamine
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Die
Fettlöslichen Vitamine (A; D; E) sind in fetthaltigen Lebensmitteln
enthalten wie in Ölen, Nüssen, Ölfrüchten, naturbelassenen Ölen,
Getreidekernen, Butter, Lebertran, Speck, Sahne und in
naturbelassener Milch
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Zentrale
Bedeutung des Vitamin B Komplexes
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Der Vitamin B Komplex
nimmt wegen seiner zentralen Bedeutung für die
Stoffwechselvorgänge eine Sonderstellung ein. Obwohl die Benennung
von B1 bis B12 reicht, sind jedoch nicht alle Vitamine des
B-Komplexes bekannt. Die wichtigsten sind B1, das auch Thiamin oder
wegen seiner Bedeutung für das Nervensystem Aneurin heißt, das
Vitamin B2 oder Lactoflavin (=Riboflvin), die Pantothensäure, das
Nikotinsäureamid (Pellagraschutzstoff) das Biotin, Vitamin B6 (Pyridoxin),
Inosit, Vitamin B11 (Folsäure) und Vitamin B12, das als Mittel zur
Blutbildung bekannt ist. Wie außerordentlich gering die
tägliche Menge mancher Vitalstoffe ist, zeigt die benötigte
tägliche Dosis von Vitamin B 12: nur 1 millionstel Gramm täglich.
Dieses Vitamin B 12 enthält das Element Kobalt, das damit als
Spurenelement ebenfalls in unvorstellbar kleinen Mengen notwendig
und wirksam ist. Wichtig ist, das die Vitamine (Vita = Leben)
empfindlich gegen Hitze und chemische Stoffe sind. Die
Hitzeempfindlichkeit der einzelnen Vitamine ist sehr verschieden und
wiederum davon abhängig, in welcher Form das einzelne Vitamin
vorliegt. So kann z.B. eine saure Lösung von Vitamin B 1 ohne
Wirksamkeitsverlust eine Stunde auf 100 Grad erhitzt werden,
während es in neutralen oder alkalichen Lösungen durch Hitze
leicht zerstört werden. Vitamin A kann bei Ausschluß von
Sauerstoff z. B. Hitze von 120 Grad vertragen, während es bei
Gegenwart von Sauerstoffüberträgern sofort zerstört wird. Vitamin
C ist unter Lichtschutz stabil, zersetzt sich jedoch unter
Einwirkung von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff; gegenüber
Oxydationsmitteln ist es sehr empfindlich.Wegen der verschiedenen
Beständigkeit in verschiedenem Millieu werden die einzelnen
Vitamine bei der Bearbeitung der Nahrungsmittel durch mechanische
Einwirkung, durch Erhitzung, Konservierung, Präparierung auch
verschieden stark geschädigt. Auf diese Weise kommt es zu einer
Verschiebung des Verhältnisses der Zusammensetztung im
ursprünglichen Lebensmittel. Diese Verschiebung des natürlichen
Gleichgewichts spielt bei der Entstehung der ernährungsbedingten
Zivilisationskrankheiten eine ebenso wesentliche Rolle wie der
Mangel an einzelnen Vitaminen.
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Mineralien/Spurenelemente
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| Als
Spurenelemente werden Mineralstoffe zusammengefasst, die nur in
winzigen Mengen benötigt werden. Der Tagesbedarf der meisten bewegt
sich in einer Größenordnung von etwa 1 millionstel Gramm und
weniger. Trotzdem sind sie zur Aufrechterhaltung des Lebens
unentbehrlich. Das Fehlen eines nicht austauschbaren notwendigen
Spurenelements führt nach geraumer Zeit zum Tode, während lang
anhaltender Mangel zur Erkrankung der Zellsysteme führt. |
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Ungesättigten
Fettsäuren
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| Die
ungesättigten Fettsäuren, hauptsächlich die Linolsäure (früher
Vitamin F genannt) , die Archidonsäure wie die Eicosadiensäure
sind für den Menschen unentbehrlich. Daraus, das die Bedeutung der
mehrfach ungesättigten Fettsäuren erkannt und mit Recht auch
betont wurde, darf aber nicht der Schluß gezogen werden, daß alle
Fette, die wenig oder gar keine ungesättigten Fettsäuren
enthalten, wertlos oder gar schädlich seien. Dieser Fehlschluß führte
zu der Vorstellung, das Milchfett, das heißt die Butter, zur
Fettversorgung der Menschheit geliefert hat, nun plötzlich ein schädliches
Lebensmittel geworden sein soll, weil sie nicht so viele ungesättigten
Fettsäuren enthalte wie manche pflanzlichen Öle. Für die Verhütung
des Herzinfarktes spielt die Zufuhr naturbelassener Fette zwar eine
gewisse Rolle, ist aber keineswegs ausschlaggebend. |
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Aromastoffe |
| Auch die
Aromastoffe gehören zu den Vitalstoffen. Sie sind es, die den
einzelnen Speisen ihren besonderen und einmaligen Geschack geben.
Sie werden deshalb auch als Geschmacksstoffe bezeichnet. Bisher hat
sich die wissenschaftliche Ernährungsforschung noch wenig um diese
Stoffgruppe gekümmert, so das nicht viel Exaktes über sie bekannt
ist. Wie bedeutungsvoll die Aromastoffe aber in der täglichen
Nahrung sind, geht schon einfach daraus hervor, daß sie zur
Erhaltung des Appetits notwendig sind. |
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Faserstoffe
(Ballststoffe) |
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Faserstoffe (i.Volksmund
gen.Ballaststoffe) sind unverdauliche Bestandteile der
pflanzlichen Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Getreide). Die
wichtigsten Ballaststoffe sind Zellulose, Heimzellulose, Pektin und
Liguin. Moderne Ernährungswissenschftler räumen ihnen neben
anderen essentiellen Nährstoffen einen sehr hohen Stellenwert ein.
Viele Zivilisationskrankheiten (Chronische Verstopfung,
Stoffwechsel-Gefäßkrankheiten, Herzinfarkt, Darmkrebs) stehen
nachweislich in engem Zusammenhang mit Ballaststoffmangel in der Ernährung.
Durch denaturierte Nahrung nimmt der moderne Mensch viel wenig
Ballaststoffe zu sich. Dabei sind sie für die Ernährung extrem
wichtig. Sie regen die Verdauungstätigkeit an, bindenSchad und Fäulnisstoffe,
begünstigen eine harmonische Darmbakterienflora, senken den
Cholesterinspiegel, verhüten Gallensteine, entschlacken das
Bindegewebe und vermeiden dadurch schädliche Ablagerungen in den
Gefässen. Mindestens 10-30% der Nahrung sollte aus
ballaststoffreicher Rohkost bestehen. Nahrungsmittel wie Brot und
Gebäck aus Auszugsmehl enthalten keine Ballaststoffe. Zucker,
Fleisch, Fisch Käse, Wurst, Eier sind ohne Ballaststoffe. Reich an
Ballaststoffen sind Lebensmittel wie Vollgetreide, Gemüse, Hülsenfrüchte,
Obst und Nüsse. |
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Enzyme/Fermente |
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Bei
den Enzymen (Fermenten) handelt es sich um die wichtige Gruppe der
Vitalstoffe. Es geht keine chemische Reaktion im organischen Bereich
vor sich, ohne daß sie von ihnen eingeleitet, gesteuert und ermöglicht
wird. Jedes Ferment hat seine spezifische Wirkung und Aufgabe und
ist imstande, eine ganz bestimmte chemische Umwandlung zu ermöglichen,
so daß im inneren Stoffwechsel für jede chemische Reaktion ein
spezifisches Ferment nötig ist. Man könnte die Rolle des Ferments
mit einem Schlüssel vergleichen, der imstande ist, nur ein
bestimmtes Schloß zu öffnen. Viele Fermente wirken wie
Katalysatoren, worunter man Stoffe versteht, welche einer chemischen
Reaktion eine merkliche Geschwindigkeit erteilen, ohne sich
anscheinend selbst an der Reaktion zu beteiligen. Alle Enzyme sind
hochkomplizierte Eiweißstoffe (Proteine). Eiweiß ist aber als
lebender Stoff gegen Erhitzung sehr empfindlich-bei ca. 43 Grad
denaturiert das Eiweiß.
Leben
ist das geregelte Zusammenwirken enzymatischer Vorgänge
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Eiweiß
/ Proteine |
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Von Ernährungswissenschaftlern
wird eine tägliche Dosis von mindestens 0,9g pro Kg Körpergewicht
empfohlen. Die durchschnittliche Protein-Aufnahme eines Menschen in
der sogenannten Zivilisierten Welt beträgt beträgt ca. 80g.
Fleisch und Fleischprodukte gelten als hochwertige
Eiweiß-Liferanten.
Sie haben bei unserer Ernährung einen Anteil von ca. 38% als Eiweiß-Zufuhr.
Doch tierisches Eiweiß (Proteine) haben eine Menge unerwünschte
Begleitersubstanzen, die unserem Körper zu schaffen machen können:
gesättigte Fettsäuren, Cholesterin, Purine. Schon aus
gesundheitlichen Sicht ist es wünschenswert, den Verzehr von
tierischem Eiweiß einzuschränken und durch pflanzliches zu
ersetzen. Pflanzliches Eiweiß ist im allgemeinen nicht so
hochwertig wie tierisches Eiweiß. Der Grund dafür ist der geringe
Anteil an lebenswichtigen Aminosäuren, jenen Eiweißbausteinen, die
der Organismus nicht selbst herstellen kann, die er aber zum Aufbau
körpereigener Substanzen braucht. Pflanzliche Lebensmittel können
aber so kombiniert werden, daß sie-auch ohne tierisches Eiweiß-ebenso
hochwertig sind wie tierisches Protein. Selbst bei völligem
Verzicht auf tierische Lebensmittel muß keine Eiweiß-Unterversorgung
befürchtet werden. Auch andere tierische Protein-Lieferanten
(Milch, Milchprodukte, Fisch und Eier) tragen zur ausreichender
Versorgung des Körpers mit Eiweiß bei. Menschen mit einer HiV
Infektion und bereits an Aids erkrankte Patienten haben einen erhöhten
Bedarf an Eiweiß/Proteinen.
Lebensmittel, deren Eiweiß sich sehr gut ergänzen
sind: Kartoffeln mit Milch/Quark oder Ei. Hülsenfrüchte mit
Milch/Getreide/Mais/Ei, Reis/Bohnen/Soja/Mais oder Weizen mit
Ei/Soja oder Erdnuss mit Sesam, Bohnen mit Mais |
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