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Der HiV Test

 

Die Entscheidung für oder gegen einen HiV Test ist nicht einfach. Vor dem Test empfiehlt es sich, an einer persönlichen Beratung teilzunehmen bei dem sie Pro und Contra abwägen können. Sie sollten sich vor allem sorgfältig überlegen, wie sie auf ein positives Testresultat reagieren würden. Welche praktische und emotionale Konsequenz ein positiver Bescheid für sie haben könnte. Ein positives Testergebnis kann ihr Leben völlig verändern und je nach ihrer Lebenssituation und Lebenslage eine große Belastung darstellen. Sie sollten einen guten Grund haben, sich testen zu lassen. Gründe, solches zu tun wäre z.B.

> Die ernsthafte Sorge zu haben, sich bei Unsafen Sex angesteckt zu haben
> Krankheitszeichen, die länger andauern und sich schlecht oder gar nicht behandeln lassen.
> Der Wunsch, mit ihrem Partner/in ungeschützten Sex zu haben.   
> Der Wunsch, vor einer neuen Partnerschaft "Bilanz zu ziehen".
Lassen Krankheitssymptome einen begründeten Verdacht auf eine HiV Infektion aufkommen, sollte man/sie sich testen lassen. Wird nämlich eine HiV Infektion frühzeitig erkannt,
 können Medikamente die Vermehrung des Virus im Blut eindämmen und so die Folgen für ihr Immunsystem abmildern. Weiterhin gilt aber: AIDS ist nicht heilbar!  
Sich regelmäßig testen zu lassen, ohne guten Grund, ist wenig sinnvoll. Eine Serie von negativen Tests baut sie vielleicht auf, kann sie aber auch in falscher Sicherheit wägen. 
Wie gesagt, einen Test sollten sie nur wohlüberlegt und nach einem persönlichem Beratungsgespräch (Arzt/Aidshilfe/Gesundheitsamt) machen.
Der HiV Test ist erst nach 12 Wochen nach vermeidlicher 
Ansteckung aussagekräftig, und sollte  
aus zwei verschiedenen Testungen bestehen:
> A)  den Elaisa-Test
> B)  den Bestätigungstest  Western Blot -Test
 

 

 

 

> Diese Testvarianten stellen fest, ob sich Antikörper in ihrem Blut befinden, wenn dies der Fall ist, so haben sie sich mit dem Hi Virus infiziert. Dann sollten sie eine HiV-Schwerpunkt-Praxis (ihr Hausarzt wird ihnen eine HiV Praxis nennen können ansonsten können sie nach einer Schwerpunktpraxis bei ihrer Aids-Hilfe nachfragen) aufsuchen und sich über eine Behandlung mit antiviraler Medikamente beraten und aufklären lassen.. Scheuen sie sich auch nicht davor, die Hilfe einer Aids-Hilfe (anonym bzw. persönlich in fast jeder größeren Stadt) in Anspruch zu nehmen. Wir, die Mitarbeiter der Aids-Hilfen (die Adressen der verschieden Aids-Hilfen finden sie z.B. in meiner Linksammlung) behandeln natürlich ihre Fragen und eventuellen  Ängste streng vertraulich; wir bieten Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe. Bei uns können sie sich auch mit anderen infizierten oder bereits an Aids erkrankten Personen austauschen. Darüber hinaus bieten wir verschiedenste Freizeitaktivitäten mit und für  Positive, deren Angehörige und Freunde an.
> Jeder Hausarzt ist in der Lage einen Test durchzuführen, aber wir empfehlen einen Aidstest (korrekt ist es den Test Antikörpertest zu bezeichnen) bei ihrem zuständigem Gesundheitsamt durchführen zu lassen; dort ist der Test absolut anonym und in den meisten Gesundheitsämtern noch kostenlos, wohingegen die Testung bei ihrem Hausarzt zur Folge hätte, dass das Testergebnis in ihren Krankenakten vermerkt wird und u.U. eine Gebühr anfällt. Wenn sie sich über die verschiedensten Infektionswege informieren, fällt es ihnen sicherlich leichter, sich an Safer Sex Regeln zu halten und sich vor einer HiV Infektion und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen. Auch hierbei stehen wir, die Mitarbeiter der Aids-Hilfen, die HiV Schwerpunktpraxen, die Gesundheitsämter und ihr Hausarzt gerne zur Verfügung. In den Aids-Hilfen z.B. können sie  auch Infomaterial über HiV, Aids und anderer sexuell übertragbare Krankheiten erhalten.

"Heimtest"
>   "Tests für zu Hause" sind in Deutschland nicht zugelassen, weil sie störanfällig sind 
      und leicht zu falschen Ergebnissen führen können.

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Man sollte den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch Institut 
(STIKO) vom 12.10.09 folgen und sich z.B. als chronisch Kranker gegen die saisonale
 Influenza A/H1N1 impfen lassen. Menschen mit HiV Infektion sollten zusätzlich gegen 
Pneumokokken geimpft werden

PDF Datei 2009 09 HIV Report

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